Marwa
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Bericht über die Trauerfeier

Bericht über die Trauerfeier
Rund 1500 Menschen sind am 11. Juli dem Aufruf des Ausländerrats Dresden e.V. gefolgt, um der ermordeten Marwa El-Sherbini zu gedenken.
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Die Trauerfeier wurde von den Anwesenden zum Mahnruf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit genutzt.
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An der Kundgebung nahmen u.a. der ägyptische Botschafter Ramsi Ess Eldin Ramsi, der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime Aiman Mazyek und auch SPD-Chef Franz Müntefering sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dresden teil.
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In seiner Begrüßung legte Sebastian Vogel, Vorsitzender des Ausländerrates Dresden e.V. Wert darauf, dass von dieser Veranstaltung ein Zeichen an die Familie des Opfers und an die ganze Welt geht.
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Nach der anschließenden Schweigeminute sprachen verschiedene Redner über die Gedanken und Auswirkungen dieser Tat. So fand Nabil Yacoub eindringliche Worte zu den Geschehnissen und den daraus zuziehenden Konsequenzen. Er forderte dabei: „Lasst die Saat des Extremismus nicht aufgehen.“
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Auch die folgenden Redner appellierten an die Zuhörer, dass nicht Aggression aus der Wut über den Mord entstehen dürfe. Marianne Thum von der RAA Opferberatung Sachsen fand ebenfalls deutliche Worte: „Rassismus und Islamfeindlichkeit gehen uns alle an. Es reicht nicht aus, sich hinter einer behaupteten Weltoffenheit zu verstecken.“
Im Anschluss der Kundgebung legten Trauernde als Zeichen ihrer Anteilnahme weiße Rosen für Marwa El-Sherbini am Rathaus nieder, die später vor das Landgericht gebracht wurden.
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